Wie läuft die Behandlung ab?

Wir behandeln sowohl Patienten mit bereits diagnostizierter Schlafapnoe als auch Patienten, die die Ursache für ihren schlechten Schlaf noch gar nicht kennen. Für ein optimales Behandlungsergebnis arbeiten wir eng mit HNO-Ärzten und Schlafmedizinern zusammen. 

Ein ausführliches Patientengespräch steht am Anfang jeder Behandlung. Wir klären, ob Sie „nur“ schnarchen oder auch unter nächtlichen Atempausen leiden. 

Bei Verdacht auf Schlafapnoe bekommen Sie ein kleines Gerät mit nach Hause: Während Sie schlafen, misst es Anzahl und Dauer der Atemaussetzer. Uns gibt es außerdem Auskunft darüber, wie stark der Blutsauerstoffgehalt dabei sinkt und in welcher Körperlage die Apnoen verstärkt auftreten.

Auf Basis dieser Daten stellen wir die schlafmedizinische Diagnose und besprechen, ob eine sogenannte Unterkiefervorverlagerungsschiene in Ihrem Fall sinnvoll ist. Wir erstellen einen Heil- und Kostenplan und beraten Sie gerne bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche gegenüber der Krankenkasse. 

Treffen Sie die Entscheidung für eine Zahnschiene, wählen wir ein für Sie geeignetes Modell aus. Im Anschluss fertigen wir einen individuellen Gebissabdruck an, um festzustellen, wie stark Ihr Unterkiefer korrigiert werden muss. Auf Grundlage dieses Abdrucks fertigt der Zahntechniker die Zahnschiene an. 

In einem abschließenden Termin zeigen wir Ihnen den Umgang mit der Zahnschiene. Dabei erklären wir alles Wichtige zur Pflege.

Die Kontrolle der Zahnschiene ist bei uns ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Therapie: Wir überzeugen uns halbjährlich vom Erfolg der Behandlung. Dabei überprüfen wir, ob die Schiene noch optimal auf den Zahnreihen sitzt und der Unterkiefervorschub gegebenenfalls anzupassen ist.