Zahnschiene, CPAP-Gerät oder Operation?

Zur Behandlung einer Schlafapnoe gibt es verschiedene Therapie-Ansätze:

Bei der CPAP-Therapie (für "Continuous Positive Airway Pressure") trägt der Patient beim Schlafen eine Atemmaske.

Die Maske ist an ein CPAP-Gerät angeschlossen, das den Druck im Nasen-Rachen-Raum erhöht und dadurch ein Erschlaffen der Atemwege – und damit Atempausen – verhindert.

Die Überdruckbeatmung behandelt Schlafapnoe wirksam, ist aber sehr gewöhnungsbedürftig und wenig komfortabel.

Eine Operation im Nasen-Rachen-Raum hilft nur in speziellen Fällen wie zum Beispiel bei stark vergrößerten Mandeln. Ob sich die Atemstörungen danach bessern, lässt sich nicht sicher voraussagen. Auch eine Straffung des Gaumensegels ist häufig wirkungslos.

Als interessante Alternative insbesondere bei leichter bis mittlerer Schlafapnoe hat sich die Zahnschiene bewährt. Sie überzeugt nicht nur durch ihre Effektivität, sondern auch durch die Handhabung: Sie wird vor dem Schlafen ähnlich eingesetzt wie eine lockere Zahnspange und passt selbst in eine Handtasche.

Die Vorteile der Zahnschiene im Überblick:

Zahnschienen sind

  • leicht zu reinigen;
  • diskret zu tragen;
  • einfach zu transportieren;
  • komfortabel in der Handhabung;
  • ähnlich effektiv wie CPAP-Geräte.